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Jugendrotkreuz-Kampagnen

Bild mit Luftballons

Seit den 1990er Jahren führt das Jugendrotkreuz regelmäßig zwei- bis dreijährige Kampagnen zu Themen durch, die jungen Menschen unter den Nägeln brennen, beispielsweise zu Zukunftschancen von Jugendlichen oder Kinderarmut in Deutschland.

Bei diesen Kampagnen erhalten JRKler_innen die Möglichkeit, sich im Sinne der Rotkreuzidee konkret für andere Menschen zu engagieren. Gleichzeitig machen sie in der Öffentlichkeit auf drängende Probleme aufmerksam und fordern Veränderungen ein.
http://www.jugendrotkreuz.de/kampagnen/ und http://mein-jrk.de/themen/meinjrk-kampagnen/

Klimahelfer - Änder' was, bevor's das Klima tut!

JRK-Klima-Kampagne 2012 bis 2015
Zu Ende, aber nicht vorbei!

Zum Thema Klimawandel hat sich auch das Berliner Jugendrotkreuz engagiert. Alle grundlegenden Informationen zur bereits abgeschlossenen Kampagne findest du auf der Kampagnen-Seite des JRK-Bundesverbandes.

Die vielen Klimahelfer-Ideen, die die JugendrotkreuzlerInnen in den vergangenen Jahren entwickelten, haben kein Verfallsdatum. Die Kampangnen-Website bleibt deshalb online, und es können weitere Projekte eingetragen werden. Einen schönen Bericht über den Kampagnenrückblick liest Du hier: mein-jrk.de

Folgen des Klimawandels als Fluchtgrund anerkennen!

Bei der 87. DBJR-Vollversammlung fassen die Mitgliedsverbände einen Beschluss zu Klimaflucht

Der Antrag „Folgen des Klimawandels als Fluchtgrund anerkennen!“ wurde von den Mitgliedsverbänden bei der 87. Vollversammlung des DBJR angenommen

Das JRK, die NAJU und die BUNDjugend haben einen Antrag mit dem Titel „Folgen des Klimawandels als Fluchtgrund anerkennen!“ ausgearbeitet, der von den Mitgliedsverbänden bei der 87. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) ohne Gegenstimmen angenommen wurde. Damit ist der Antrag zu einer offiziellen Stellungnahme des DBJR geworden, mit dem ein starkes Signal an die Politik gesendet wird.

Deutschland hat eine humanitäre Verantwortung gegenüber den besonders Hilfebedürftigen und steht auch als ein Verursacher des Klimawandels in der Pflicht, jene Menschen zu unterstützen, deren Lebensgrundlagen vom Klimawandel bedroht sind. Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung sich darauf verständigt, sich zum Thema „Klimaflüchtlinge“ zu engagieren. Doch den Worten müssen Taten folgen.

Deshalb fordert der DBJR in seiner Position von der deutschen Bundesregierung, die direkten Folgen des Klimawandels, wie etwa den Anstieg des Meeresspiegels oder extreme Wetterereignisse, als Fluchtgrund im Rahmen von Asylverfahren anzuerkennen, wo sie die Lebensgrundlage von Asylsuchenden nachweislich bedrohen und daher eine Rückkehr ins Herkunftsland ausgeschlossen ist. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zwingend notwendig. Denn nur eine gesamteuropäische Reform der Asylpolitik kann zu einer nachhaltigen und menschenwürdigen Lösung führen. Aber auch indirekte Folgen des Klimawandels führen zu Migration. Der DBJR plädiert deshalb für eine Weiterentwicklung des Einwanderungsrechts, damit Migration aufgrund des Klimawandels nach Deutschland grundsätzlich ermöglicht wird.

Quelle: http://mein-jrk.de/themen/klimahelfer/aktuelles-events/news/dbjr/

Beschluss zum Download

 

 

Weltkindertagsfest 2012
Kinderseminar 2012
Baumpflanzaktion im Sommer 2013
Berliner Jugendforum 2013
Schulchek 2013
 

Aktionen in Berlin

Auch im Berliner Jugendrotkreuz haben wir versucht etwas zu ändern, bevor es das Klima tut:

  • am 23.09.2012 hat das Klimateam des Berliner Jugendrotkreuzes auf dem Weltkindertagsfest auf unsere Kampagne aufmerksam gemacht: mit dem Klimamemory, einem Infostand und einer Kinderschminkaktion zu bedrohten Tieren
  • beim Kinderseminar im Herbst 2012 haben sich Kinder ein Wochenende lang mit den einzelnen Aspekten der Kampagne beschäftigt
  • im Sommer 2013 haben Teilnehmer der Jugendleiterausbildung auf dem Gelände des Kreisverbandes Wedding/Prenzlauer Berg einen Baum gepflanzt und ihn auf dem Sommerfest feierlich übergeben
  • im November 2013 haben wir auf dem Berliner Jugendforum über die Klimakampagne informiert. Die Besucher konnten mit Hilfe verschiedenet Fragen ihr wissen rund um den Klimawandel testen.
  • auf dem Berliner NOL 2014 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer klimafreundliche Portmonnaise aus alten Getränkeverpackungen basteln
  • An der Alexander Puschkin Oberschule haben wir mit dem dortigen Schulsanitätsdienst den Schulcheck durchgeführt und somit getestet, wie gut die Schule auf Umweltkatastrophen vorbereitet ist.
  • auf vielen Aktionen und Veranstaltungen informieren wir immer wieder über die Kampagne
  • am 01. Juli 2014 hat der Landesjugendausschuss die Petition zur Problematik der Klimaflüchtlinge unterzeichnet.
  • wir haben Klimarichtlinien erstellt, an die sich das hauptamtliche Team in seiner täglichen Arbeit hält

Fotos: Berliner Jugendrotkreuz

Deine Ansprechpartnerin

N. N.

(030) 600 300 1172

jrk[at]drk-berlin.de

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